Ursprünglich war mein Plan für den Blog, dir auch verschiedene alternativmedizinische, naturheilkundliche Therapieverfahren vorzustellen. Bisher waren immer irgendwie andere Themen für Artikel lauter, deshalb ist auf dem Gebiet noch nix passiert. Weil ich mir aber gerade einen echten Herzenswunsch für die Praxis erfüllt habe, ist das die perfekte Gelegenheit damit anzufangen, denn ab sofort hat sich mein Angebot für dich und dein Tier um die Magnetfeldtherapie erweitert! Was liegt also näher, als hier mal darauf einzugehen was das eigentlich genau ist. Los geht´s:

„Magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“
Werner Heisenberg, Physiker

Leben ist Energie. Das lässt sich wohl kaum bestreiten, auch nicht jenseits der esoterischen Ecke. Es setzt sich sowohl aus verschiedenen Energiefeldern als auch aus verschiedenen Frequenzen zusammen. Das gilt auch für den Organismus deines Tieres. Wenn die Energie ungestört fließt, schwingen auch die körpereigenen Frequenzen ungestört und umgekehrt. Das System steht in ständiger Wechselwirkung. Bei vielen Krankheitsgeschehen, nach Operationen oder bei alten Tieren sind die körpereigenen Energieflüsse aber oft gestört, blockiert oder sehr geschwächt. Hier ist die Magnetfeldtherapie eine hervorragende sanfte Methode, um dem Körper bei der Regulation zu helfen und ihn gezielt zu stärken.

So funktioniert´s: Der gesamte Stoffwechsel funktioniert auf der Basis von elektromagnetischen Impuslen, über die die Zellen miteinander kommunizieren. Bei Krankheit, Verletzungen oder Entzündungen befindet sich der Körper in einer Art Ausnahmezustand und die Zellen müssen sich mehr anstrengen als im gesunden Organismus. Die körpereigenen Kräfte reichen dann für eine Genesung, vor allem bei chronischen Erkrankungen oder schon älteren Tieren, oft nicht mehr aus.

Im Wesentlichen aktiviert diese Therapie Immunzellen und beeinflusst und verbessert den Zellstoffwechsel. Die, über die pulsierenden Magnetspulen, ins System gegebene Energie erhöht die Sauerstoffsättigung im Blutkreislauf und setzt eine Kettenreaktion in Gang. Höhere Sauerstoffsättigung bedeutet eine bessere Nährstoffversorgung, auch bis in die äußersten Gewebestrukturen. Wird das Gewebe besser versorgt, können die Zellen produktiver arbeiten und auch die Entsorgung von Stoffwechselabbauprodukten funktioniert wieder flüssiger. Der Lymphfluss wird ebenfalls positiv beeinflusst. Das während der Behandlung erzeugte pulsierende elektromagnetische Feld schwingt durch den kompletten Körper. Implantate wie Hüftgelenke oder Schrauben und medizinischer Draht sind für den Einsatz dieser Therapie kein Hinderungsgrund.

Besonders im Pferdesport, aber ebenso bei Kleintieren, wie Hunden und Katzen, hat sich die Magnetfeldtherapie inzwischen mehr als bewährt und die therapeutischen Einsatzmöglichkeiten sind breit gefächert.

Pulsierendes Magnetfeld verbessert die Heilung von Knochenbrüchen, Entzündungen, OP-Narben, Durchblutungsstörungen im Gewebe, Weichteilverletzungen, Prellungen, Zerrungen;

lindert die Beschwerden bei Schmerzzuständen, degenerativen Gelenkserkrankungen wie z.B. Arthrose (auch bei akuten Schüben), Arthritis und Spondylose

und wird unterstützend eingesetzt bei Anspannung und Nervosität, Angstzuständen, Leistungsabfall, Faszienverklebungen, muskulären Verspannungen, Rückenbeschwerden, Entgiftung, Allergie, Leckekzem und Wundheilungsstörung.

Bei Fieber, Tumoren, Schilddrüsenerkrankungen und Trächtigkeit sollte keine Behandlung erfolgen.

Es gibt verschiedene Therapiegeräte, die sich allerdings nicht wesentlich unterscheiden. Das Handwerkszeug zu einer Magnetfeldbehandlung, besteht meist aus Magnetfeld-Spulen, die in eine Matte/Decke eingearbeitet sind. Über Akku- oder Netzbetrieb wird während der Behandlung ein Magnetfeld aufgebaut. Die Größe des Feldes ist abhängig von der Fläche der verarbeiteten Magnetspulen. Bei der Version, die in meiner Praxis zum Einsatz kommt, baut sich zum Beispiel ein Feld von einer Größe von bis zu ca. 120 x 240 cm auf. Haustiere können also bequem auf der Matte liegen, aber auch Pferde können, aufgrund der Größe des sich aufbauenden Feldes problemlos in den Genuss der Magnetfeldwirkung kommen, indem die Matte auf dem Rücken platziert und mit Hilfe eines Gurtes für die Zeit der Behandlung fixiert wird.

Die Behandlung ist völlig schmerzfrei, die Erfahrung hat sogar gezeigt, dass vor allem Hunde und Katzen sehr gern und eigenständig auf die Matte gehen und das Magnetfeld erst wieder verlassen, wenn es abgeschaltet wird.

Bei Fragen erreichst du mich, wie immer unter mail@tierheilpraxis-barkow.de oder 0170 / 85 12 684.

Lass es deinem Tier gut gehen!

 

Claudia