Am 24. März 2019 ist mein erster Blogartikel erschienen und meine mobile Praxis geht inzwischen ins dritte Jahr. Eigentlich noch gar nicht so langer her und doch für mich irgendwie eine kleine Ewigkeit. Viel ist seit dem passiert. Es gab Niederlagen und Erfolge, Rückschritte und Vorstöße. Ich habe mit meiner Praxis und durch das Schreiben neue Wegbegleiter gewonnen, aber auch den einen oder anderen verloren. So ist das halt. Ehrlichkeit ist nicht jedermanns Sache.

Die tägliche Arbeit mit deinem Tier in der Praxis und vor allem die Kurse zu den verschiedenen Gesundheitsthemen, machen mir riesigen Spaß. Hier werde ich weder an der Marschrichtung noch am Ton etwas ändern. Mein persönliches Schmankerl ist, das Erlebte in Artikel zu packen und dich teilhaben zu lassen. Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen.

Meine Schreibtherapie, immer dann, wenn mir mal wieder die Schnur reißt.

Ich habe zahlreiches wunderbares Feedback bekommen und freue mich wie eine Schneekönigin, dass die Artikel so gut ankommen. Es gibt eben doch schon einige Tierhalter, die es wirklich wissen wollen, auch wenn mal etwas dabei ist, das man nicht gerne hört.

Als meine Töchter klein waren, brauchten wir über eine gewisse Zeit die Hilfe einer Ergotherapeutin, die mich nachhaltig beeindruckt hat. Seit ich meine Praxis eröffnet habe und erst recht seit der Blog existiert, muss ich oft an sie denken. Ihr war völlig egal, wie ich mit Ansagen klar kam. Ihr war nur wichtig, dass während ihres Hausbesuches bei uns unmissverständlich deutlich wurde, was das Kind braucht. Wie man es mir als Mutter sagen könnte, so dass ich mich dabei möglichst komfortabel fühle, war ihr völlig schnurz. Das war keinesfalls immer witzig, aber zielführend. Genau das habe ich mir für meine Arbeit mit deinem Tier bei Hausbesuchen, Artikeln und Kursen auf die Fahne geschrieben. Mir geht es nicht darum, dass du dich gut fühlst, sondern dein Tier. Ich bin, wie der Name schon sagt, TIERheilpraktikerin.

Wenn du gesagt bekommen möchtest, was du gern hörst, schau dir Katzenfutterwerbung im Free-TV an.
Dann bist du nicht meine Zielgruppe.

Es ist ein verdammt schmaler Grat, einerseits die gesundheitlichen Interessen deines Tieres zu vertreten und andererseits dir als Halter dabei möglichst wenig auf die Füße zu steigen. Das gelingt nicht immer und mir ist wurscht, was du gern hören möchtest. So arbeite ich nicht und so schreibe ich nicht. Dass das nicht jedermanns Sache ist, habe ich inzwischen auf die harte Tour gelernt. Aufklärung muss man wollen und Komfortzonen sind was Feines.

Die Praxis und die Kursarbeit haben inzwischen Fahrt aufgenommen und die Themen und Geschichten, die erzählt werden wollen, stapeln sich. Ich kann mich immer schwerer entscheiden, was ich davon rauspicke und separiere, um sie mit fachbezogenen Informationen für dich auszupolstern und es für den Blog zu nutzen. Wo fange ich an, wo höre ich auf? Gibt es eine Konsequenz für mich, ohne mich zu verzetteln? Na klar. Ich würde eingehen, wenn ich aufhören würde über meine Arbeit zu schreiben, deshalb dachte ich mir think big! Ich traue mich endlich und werde versuchen ein neues Buch zu schreiben, das im Vergleich zu meinem Kastrationsratgeber deutlich umfangreicher werden wird und der Blog wird so lange für eine Weile vor sich hin schlummern. Ob und wie das gelingt, werden wir sehen…

Komplett auf Input verzichten musst du deshalb aber natürlich nicht.

Über meine Kurse hast du jederzeit die Möglichkeit (auch online, wenn du weiter weg bist) Infos zu ziehen und den Newsletter (hier gehts zur Newsletter-Anmeldung), mit wechselnden Themen zur Tiergesundheit, gibt es auch nach wie vor einmal im Monat. Auf Facebook und Instagram bin ich ebenfalls weiterhin aktiv. Welche ist deine Lieblingsplattform? Schau doch mal vorbei. Ganz frisch ist auf Facebook meine Gruppe „Tierisch ganzheitlich“ angelehnt an den Blog, mit Input von mir und Austausch aller Mitglieder über die Gesundheit unserer Fellnasen. Außerdem geht in Niebüll und dem umliegenden Nordfriesland selbstverständlich, wie gewohnt, die Praxisarbeit in Form von Hausbesuchen weiter.

Lass es deinem Tier gut gehen!

 

Claudia