Ruhig geworden ist es hier im Blog, das gebe ich zu. Viel zu ruhig. Ich bin allerdings nicht untätig, während du nix von mir hörst, sondern bastle fleißig im Hintergrund an neuen Angeboten für dich und jetzt gerade vor allem für dich und deinen Hund. Neugierig? Los geht´s:

Die Funkstille liegt an meiner momentan laufenden Zusatzausbildung zur Ernährungsberaterin speziell für Hunde und die Ausbildung zur Hundetrainerin. Okay, nochmal ne Schippe Extra-Input für ein therapeutisch so wichtiges Thema wie Fütterung mag ja noch angehen, aber jetzt auch noch Hundetraining? Warum das denn?! Sag ich dir: Weil ich glaube, dass es das bestehende Angebot für dich und deinen Hund schön abrundet und ich dir mit dem Trainerschein bald Gesundheit und Training aus einer Hand bieten kann!

Da ich nicht zu denen gehören möchte, die in fremdem Revier wildern und ich die Fragen meiner Kunden zum Hundeverhalten eben noch nicht in Gänze in der Qualität beantworten kann, wie es ein ausgebildeter Trainer eben könnte, ich es aber gern können möchte, steht jetzt der Trainerschein an.

Soviel zum beruflichen Aspekt. Aber die Therapeutin lebt ja nicht vom Brot allein, da spielt immer auch die Sehnsucht eine große Rolle. Bei mir jedenfalls. Denn

Hunde sind einfach die Kirsche auf der Torte.

Kunden, die bereits erfahren haben, dass ich bald auch als Trainerin arbeiten werde, haben daraufhin schon des Öfteren gefragt: „Nach welcher Methode wirst du denn dann arbeiten?“, oder „Welcher Stil wird denn in deiner Ausbildung gelehrt?“ Berechtigte Fragen. Wir werden in der Hundeszene schließlich regelrecht zugespamt mit verschiedensten Trainingsansätzen und -möglichkeiten. Dabei ist das total nebensächlich. Um das zur Verdeutlichung mal auf was ganz anderes zu übertragen: Wenn ich Klavier spielen kann, richtig spielen kann, dann ist es egal, welches Stück ich spielen möchte, um in Übung zu bleiben. Die Auswahl ist dann höchstens Geschmackssache und sicher entwickelt jeder Pianist über die Zeit ein, nennen wir es, Lieblingsgenre. So ist es auch im Hundetraining.

Platt formuliert, opfern wir im Hundetraining Kohle und Zeit dafür, dass uns jemand sagt, was wir im Umgang mit unserem Hund falsch machen. So klingt das doof, oder? Ist es auch. Denn wir machen es nicht falsch, sondern wir verhalten uns in den meisten Fällen, aus Hundesicht „einfach“ nur (wenn das soooo einfach wäre, wären die Hundeschulen leer) unangebracht…. Hä?… Ich versuche mich zu erklären:

Gutes Training zeichnet sich dadurch aus, dass du gezeigt bekommst, wie der Hund dich besser versteht.

Da sind unsere Hunde und wir uns verblüffend ähnlich. Beide, Mensch und Hund, werden nicht besser, wenn nur festgestellt wird, wie es falsch ist („Ja nee, so natürlich nich´ du Hirnie!“), sondern erst, wenn aufgezeigt wird, wie es stattdessen gehen kann. Leider hört da aber schon fast jegliche Gemeinsamkeit im Lernverhalten auf. Warum? Weil wir zum einen Worte brauchen, um zu verstehen und auch gebrauchen um uns zu verständigen und zum anderen, rein intuitiv, will sagen quasi von alleine, leider nicht darüber stolpern, dass es dem Hund nicht genauso geht…

Aber wie lernt der Hund denn nun am besten, was ich von ihm möchte?

Warum versteht er uns nicht? Wie klappt es endlich mit der Hundebegegnung, der Leinenführigkeit, dem Alleinebleiben?

Wenn zwei Spezies so eng zusammenleben, wie wir es mit unseren Hunden tun und wir dabei komplett den Hut aufhaben (wir begegnen uns ja nicht auf Augenhöhe, denn wir halten unsere Hunde in absoluter Abhängigkeit von uns), sind wir dafür verantwortlich, das Zusammenleben mit der unterlegenen Spezies so artgerecht wie möglich zu gestalten. Steht übrigens (ein bisschen anders ausformuliert) auch im Tierschutzgesetz. Das ist also auf alle Fälle etwas, das wir nicht ignorieren können.

Nun ist „artgerecht“ grundsätzlich erstmal ein recht sperriges Wort, das eben eher mit Tierschutz, als mit „normalem“ Training, verbunden wird. Erziehung ist auch so ein Wort. Nicht im Hinblick auf den Tierschutz, aber so richtig gerne hören wir das auch nicht. Erziehung. Willst du deinen Hund erziehen, oder einfach nur in Frieden mit ihm leben? Gefühlt hat man mit der Erziehung der Kinder schon genug um die Ohren… Der Witz dabei ist, dass du, von ein paar Grundkommandos vielleicht abgesehen, auch gar nicht erziehen musst, wenn du weißt, wie der Hund tickt und ihm auf einer Ebene begegnen kannst, die er versteht. Nämlich auf der, der körperlichen non-verbalen Kommunikation. Nennen wir das doch die Hunde-Methode.

Es gibt hunderte von Foren und Facebook-Gruppen zum Thema Hundetraining, mit beeindruckenden Namen, wie „Trainieren statt dominieren“ oder „Akzeptanz statt Dominanz“.

Das klingt alles super, aber dem Hund ist es völlig egal, wie es heißt.

Ob ich nach der Martin Rütter-, der Cesar Milan- oder nach der Sophie Strodtbeck-Methode arbeiten werde? Wie derjenige heisst, der hiermit oder damit als Erster am lautesten war ist Nebensache, aber Menschen haben nun mal gern für alles einen Namen, damit wir es besser einsortieren können. Also nenne ich meine Methode die Hunde-Methode. Wir halten uns sehr menschlich, sehr daran auf, wie etwas definiert wird und entscheiden dann, ob wir uns damit identifizieren können und diese oder jene Trainingsmethode für unseren Hund wollen oder nicht.

Was draufsteht und wessen Name sich damit besonders gut verkauft ist dem Hund völlig wumpe. Der funktioniert nicht anders, egal, ob du die viel gescholtene Dominanz (ich lass den Begriff mal so stehen, das würde sonst den Rahmen sprengen), Stachelhalsbänder, Maßregelungen, Begrenzung, Strafen und ähnliche Begriffe furchtbar findest oder nicht.

Ob du dich für freies Formen, Clickern oder den Waldorftanz entscheidest ist nicht ausschlaggebend, solange du nicht weißt, warum der Hund tut, was er tut.

Es geht ausnahmsweise mal nicht um den Weg, sondern gleich um das Ziel und das lautet, den Hund zu verstehen. Welche, sagen wir mal, Hilfsmittel es dafür braucht, wie die alle heißen und was gerade mehr im Trend ist, ist nicht wichtig. Abgesehen davon ist jedes Mensch/Hund-Team so individuell, dass es hier mit Verallgemeinerungen eh schwer wird. Um das Bild vom Pianisten noch mal zu bemühen: Ob er sich schlussendlich für Klassik oder Pop entscheidet ist seine individuelle Entscheidung, zu der er aber nur in der Lage ist, wenn er vorher gelernt hat, wie dieses Instrument gehandhabt wird. Ich komme auch mit Clicker oder freiem Formen nicht zum Erfolg, wenn ich Grundsätzliches über den Hund nicht verstanden habe. Darum geht es.

Um noch mal auf das Thema Dominanz und alles Fiese, was gemeinhin damit in Verbindung gebracht wird, zurückzukommen: Versteh mich bitte nicht falsch. Alte Relikte aus früheren, dunklen Hundeerziehungstagen, wie zum Beispiel besagte Stachelhalsbänder, sind furchtbar und auch alle anderen positiven Strafen, also das Hinzufügen eines für den Hund unangenehmen Reizes, wie Sprühhalsband, Rütteldosengeschmeiße oder Wasserflasche sollte von uns, wo wir nur können im Training vermieden werden, ABER dein Hund nimmt dich nicht für voll, wenn du hingehst, ihn zart von der Seite anstupst und ihn freundlich bittest, dieses oder jenes Verhalten zu unterlassen. Mehrhunde-Halter wissen, wovon ich spreche. Wenn der Neue einzieht, geht der Alte erstmal hin und sagt: „Hee Brudi, nur, dass wir uns richtig verstehen. Das ist mein Haus, meine Decke, meine Couch, meine Luftmoleküle!“ Und das wird je nach Naturell und Frustrationstoleranz auch mal unter Zuhilfenahme des Scherengebisses unterstrichen. Die Hunde-Methode. So ticken Hunde. Wenn du nun kommst und sachte stupst, machst du dich aus Hundesicht ziemlich lächerlich, denn:

Ein Hund macht immer den Statuscheck.

IMMER. UND. LAUFEND. Ein Hundeleben lang. Nach dem Motto: „Wo stehst du? Wo stehe ich? Wie stehen wir zueinander?“ Findest du anstrengend? Ja, das ist es auch! Aber so ticken Hunde.

Dabei wollen wir Hundeliebhaber eigentlich gar nicht erziehen oder gar Grenzen setzen. Er soll es doch „einfach gut“ haben. Das ist für uns ein riesiges Dilemma, denn einen Hund, der sich nach unseren Gesichtspunkten nicht zu benehmen weiß, will wiederum auch niemand. Wenn dem nicht so wäre, wären die Tierheime nicht so voll. Und so eiern wir von Trainingsmethode zu Trainingsmethode. Aber was bei dem einen Hund des Rätsels Lösung zu sein scheint, fällt beim nächsten auf absolut unfruchtbaren Boden. Warum? Weil Hunde genauso unterschiedlich und individuell sind wie wir. Von der rassebedingten Verhaltenskreativität, die bei Hunden noch oben drauf kommt, fange ich gar nicht erst an. Wir können sie nicht über einen Kamm scheren. Meine Theorie ist, dass sich genau deshalb über die Zeit so viele verschiedene „Erziehungsstile“ überhaupt erst etabliert haben. Bei dem funktioniert dies und bei dem funktioniert eben was anderes. Wirklich nachhaltig ist es aber, egal welche Trainingsmethode ich wähle, nur, wenn du verstehst wie Hunde „funktionieren“. Wenn du quasi die Aufbauanleitung lesen kannst.

Eine inzwischen sehr beliebte Trainingsmethode ist das, schon erwähnte, freie Formen. In groben Zügen: der Hund wird für gewolltes Verhalten belohnt, negatives wird ignoriert. Ist das artgerecht, um dieses schicke Wort nochmal zur Hand zu nehmen? Nein. Kein Stück. Das ist nicht die Hunde-Methode. Natürlich funktioniert auch freies Formen, wenn bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sind, aber eine ganz große Variable bei dieser Trainingsform (wie bei allen), ist das Naturell des Hundes. Das absolut Positive und deshalb natürlich Erwähnenswerte ist, dass das freie Formen komplett auf Strafe verzichtet. Hast du einen Hund der, sagen wir, recht laissez faire durch´s Leben schlendert und möglichst seine Ruhe haben will, nichts in Frage stellt und sich einfach freut, dass im Zusammenleben mit dir seine Grundbedürfnisse erfüllt werden, wird er es begrüßen, dass es für die eine oder andere Pose auch noch Kekse oben drauf gibt und er ansonsten den lieben Gott einen guten Mann sein lassen kann.

Diese Hunde gibt es, na klar!

Hast du aber einen hochtourigen schnellen Selberdenker, vielleicht noch ein wenig territorialinteressiert angehaucht, hast du mit großer Wahrscheinlichkeit bald richtig Rambazamba in der Bude mit deiner rein positiven Keksverteilerei. Weil es nicht artgerecht ist. Sozusagen nicht Canis familiaris-mäßig. Dann bewegt sich nämlich dein, aus dem Tierheim geretteter Kangal-Mix, der es bei dir endlich mal gut haben soll, in kürzester Zeit wie eine Abrissbirne durch dein Heim und findet dich bestenfalls niedlich, weil du ihm auch noch ab und zu was Süßes zusteckst. Und Hunde sorgen gut für sich. Wenn sie einmal der Meinung sind, dass sie etwas dürfen, geben sie das erkämpfte oder erschlichene Privileg so schnell auch nicht wieder freiwillig her.

Wir wünschen uns zwar, dass es rein durch positive Bestärkung klappt, weil wir unsere Hunde lieben, ihnen das auch zeigen wollen und selbstverständlich möchten, dass sie uns auch lieben. Im Zweifelsfall kommen wir damit aber nicht zum Ziel. Stichwort Statuscheck. Es gibt Hunde (viele Hunde!) die ohne Begrenzung schnell zu Größenwahn neigen. Warum? Weil sie von klein auf in der stark prägenden sozial sensiblen Phase, noch im Verbund mit den Wurfgeschwistern, lernen: wenn keiner sagt, dass ich es nicht darf, wird es wohl erlaubt sein. Die Hundemutti rennt nicht hinter den Welpen her und belohnt das richtige Verhalten. Sie fordert es ein. Jede Menge Körperkontakt ja und ganz viel Zuneigung, aber keine Belohnung. Sie lässt sie laufen und wenn sie etwas nicht sollen, gibt´s was auf die Mütze.

Kein Hund sagt dem anderen, was er tun soll, sondern nur, was er zu lassen hat.

So ticken Hunde. Das ist die Hunde-Methode. Das heißt selbstverständlich nicht, dass Hunde Härte in der Erziehung brauchen. NO WAY! Aber sie erleiden kein seelisches Trauma, wenn du sie zum Beispiel körperlich begrenzt, indem du sie von irgendwo, wo sie für dich nicht sein dürfen, weg- oder runterschubst (von der Couch zum Beispiel). „Ach Mensch Purzel, das sollst du doch nicht. Jetzt geh da aber mal runter. Bitte.“ Hand auf´s Herz: wer stand nicht schon vor dem Sofa und hat den Hund VERBAL gebeten, da runter zu gehen? Es reicht nicht, wenn ich ihm das SAGE, denn so schlau sie auch sind und so sehr ich, allen voran, davon überzeugt bin, dass sie die großartigsten Geschöpfe auf diesem Planeten sind, eins können sie nicht und werden es auch nie können, nämlich unsere Sprache sprechen. Hunde kommunizieren im Gegensatz zu uns nun mal zum Großteil körperlich. Es zählen Taten, nicht Worte!

Natürlich kennt der Hund irgendwann seinen Namen und Kommandos, aber nur, weil er mit den bestimmten Lauten etwas verbindet. Mein Hund Paul weiß, dass es ernst wird, wenn ich ihn „Pau-ELL“, statt einfach nur „Paul“ rufe. Vielleicht auch noch mit genervtem Unterton. Oha, jetzt hat sie aber die Faxen dicke… Ich könnte aber auch Fau-ELL, Mau-ELL, Gau-ELL rufen. Völlig schnurz. Den Laut oder vielleicht noch die Syntaktik von Dreiwortsätzen, wie „Auf die Decke“ kann er speichern, aber nicht die eigentliche Bedeutung.

Er hat lediglich gelernt einen Zusammenhang herzustellen.

Was eine reife Leistung ist!

Aber zurück zum Beispiel mit der Couch. Wenn der Hund da runter soll, muss ich ihn „begrenzen“. So heißt das im Hundetrainer-Jargon. Von Grenzen können wir heute aber kaum noch sprechen, ohne dass alle in Wallung geraten. Wo doch das Autoritäre endlich auf dem Rückzug ist. In der Familie, in der Schule und sogar in den Unternehmen. Flache Hierarchien, wohin man guckt. Feine Sache. Für Menschen. Hunde sind dafür aber nicht empfänglich, weil sie keine Demokraten sind und auch, mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit, keine mehr werden.

Sie verlangen von uns, dass wir überzeugt Entscheidungen treffen und wenn wir das nicht tun, dann machen sie´s eben selbst. Punkt.

Echte Anführer (jaaaa, das Wort ist schwierig für uns, aber es ist nur ein Wort und was wir damit für Probleme haben, ist dem Hund egal) treffen ihre Entscheidungen nicht, um gemocht zu werden. Da liegt für uns der große Konflikt, denn genau DAS wollen wir. Gemocht werden von unserem Hund. Ja logo, wer will das nicht?! Ich bin die erste, die die Hand hochreckt. Klar will ich, dass mein Hund alles AUSSCHLIESSLICH aus reiner Liebe zu mir tut. Im Wesen eines Hundes ist aber unglücklicherweise der Opportunist tief verankert. Das ist jemand, der sich „aus Nützlichkeitserwägungen schnell und bedenkenlos der jeweils gegebenen Lage anpasst.“ (Wikipedia)

Das ist hart und da müssen wir kollektiv tapfer sein. Damit er uns also „mag“ oder, richtiger und aus Hundesicht formuliert, etwas davon hat, dass er bei uns ist, müssen wir mit ihm so kommunizieren, den Rahmen so stecken, dass er es versteht und er sich wohlfühlen kann.

Wenn dein Hund dir draußen bei erster Gelegenheit abhaut, dann weil er sich von dem entgegenkommenden Hund/Mensch/Radfahrer oder whatever mehr verspricht, als in diesem Moment an deiner Seite zu bleiben. Und wenn es nur darum geht zu pöbeln und dadurch ein wenig mehr Action zu generieren.

So. Einfach. Ist. Das.

Harter Tobak, I know. Hunde, die dieses Verhalten nicht zeigen, sind entweder steinalt, blind und taub, komplett arthrotisch ODER ABER richtig gut im Training und in der Kommunikation mit ihrem Menschen. Außerdem stehen Anführer für die ihren ein, beschützen und geben Sicherheit. Wir dagegen lassen unsere Hunde nur allzu oft im Regen stehen, wenn wieder einmal der übergriffige Nachbarshund kommt, pöbelt, unser Hund zurückpöbelt und wir mit der Situation komplett überfordert sind. In so einem Moment sind wir für unseren Hund eine Enttäuschung, weil wir den Moment nicht regeln können. Einer muss es aber tun, also nimmt er das selber in die Hand.

Wir meinen es gut und geben uns im Alltag alle Mühe, unserem Hund zu zeigen, wie sehr wir ihn lieb haben. Auf unsere menschliche Weise. Mit der Mensch-Methode.

Der Hund hätte aber lieber die Hunde-Methode.

Und trotz allem lieben sie uns und verzeihen uns soooo viele unserer Fehler. Sie können nicht anders, denn ihr natürlicher Lebensraum ist unsere Nähe und ihr größtes Glück ist die gemeinsame Zeit mit uns.

Wir Menschen haben Respekt vor denen, die klüger sind als wir, erfolgreicher, schöner, beliebter oder mehr besitzen. Ein Hund aber sieht immer, wer DU bist. Ohne Geld, ohne Haus, ohne Auto. Sie sehen Angst und Unsicherheit, unsere Anspannung oder wenn wir ein Schimpfen eigentlich gar nicht ernst meinen (Beispiel Couch) oder eben, wenn wir die Situation mit dem Kläffer von nebenan nicht im Griff haben.

Hunde haben vor denen Respekt, die sich ruhig und, aus Hundesicht, angemessen verhalten und da fängt für mich gutes Training an. Dem dazugehörigen Menschen des Hundes, dir, zu zeigen, was artgerecht angemessen überhaupt ist und was nicht, damit der Hund die Chance hat, dich zu verstehen. Mit der rein menschlichen Sicht kommt man leider oft nicht weit, aber hat man den Bogen einmal raus und weiß, worauf es ankommt und wie der Hund tickt bzw. wie unser Verhalten beim Hund ankommt und verstanden wird, ist der Weg für ein glückliches Miteinander gar nicht mehr so weit. Und wie die Methode dann heißt, die zum Erfolg geführt hat, ist völlig Schnuppe.

Ich freue mich schon sehr darauf, dir und deinem Hund bald Gesundheit und Training aus einer Hand anbieten zu können. Damit euer Zusammenleben so wird, wie wir Hundehalter es uns alle wünschen: entspannt, harmonisch und unkompliziert.

Lass es deinem Tier gut gehen!

 

Claudia

Copyright © Claudia Barkow

 

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